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Klaus Berndl

Lektüren

Fuminori Nakamura – Der Dieb

Fuminori Nakamura - Der Dieb: ist ein kleiner, schlanker Krimi. Umstandslos erzählt, stringent. Unterhaltsam. Die 210 Seiten hat man in spätestens zwei Tagen durch. Strandkorblektüre. Das ist „internationale“ Literatur – hat nichts Japanspezifisches an sich, sieht man von den drei Wörtern Yakuza, Pachinko und Onigiri ab – von denen das bekannteste überflüssigerweise erklärt wird, die anderen jedoch nicht, und die muss man nicht einmal verstehen, um das Buch verstehen zu können. In der Kürze liegt die Würze? Wenn man das Buch mit Lektorenblick liest, sieht man schon einiges, was nicht sein muss, an sprachlichen Klischees (aber gilt diese Kategorie – bei einem japanischen Autor? Ist in Japan Klischee, was es bei uns ist? Wer ist verantwortlich dafür, de

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